Die Musikorchester

Die Musikorchester

 

Musikinstrumente unterscheiden sich in Kompass, der Vielfalt der Stärke einer einzelnen Note, dem Akzentwert, dem Überlebenswert, der Geschwindigkeit der Artikulation für eine wiederholte Note und wie viele Noten jedes Instrument auf einmal spielen kann. Als solche wurden von den alten Ägyptern eine Vielzahl von Instrumenten eingesetzt, um eine komplette system/Palette an musikalischen Klängen zu bieten.

Es sei darauf hingewiesen, dass sich der Überblick über die altägyptischen Musikinstrumente in diesem Buch auf Instrumente beschränkt, die mit den heutigen Instrumenten verglichen werden können. Einige der Instrumente der alten Ägypter unterscheiden sich zu sehr von der heutigen Klassifizierung, um sie mit jedem von ihnen zu klassifizieren.

Musicalbands variierten, im alten Ägypten. Kleinere und größere Ensembles wurden für verschiedene Zwecke eingesetzt, wie aus musikalischen Szenen hervorgeht, die in altägyptischen Gebäuden dargestellt wurden. Aus den Skulpturen der alten Ägypter geht hinwegher hervor, dass ihre Musiker die Dreifachsymphonie — die Harmonie von Instrumenten, Stimmen und Stimmen und Instrumenten kennenlernten. Das Spiel der Musikinstrumente wurde durch die Bewegungen der Hände der Dirigenten (Chironomids) gesteuert. Ihre Handzeichen zeigen eine Vielzahl von Spielen: Unisono, Akkord, Polyphonie, etc., wie früher gezeigt.

Das ägyptische Orchesterensemble bestand im Allgemeinen aus den vier Instrumentengruppen:

1. Streichinstrumente mit offenen Saiten, wie Tri-gonon, Leier, Harfe, etc. [Siehe Kapitel 2.]

2. Streichinstrumente mit gestoppten Saiten am Hals, wie die Tanboura, Gitarre, Outd/Laute, etc. [Siehe Kapitel 2.]

3. Blasinstrumente wie Flöte, Pfeife, etc. [Siehe Kapitel 3.]

4. Percussion-Instrumente wie Schlagzeug, Klappern, Glocken, etc. [Siehe Kapitel 4.]

Die Chironomen prägten das musikalische Ensemble und bestimmten durch eine Reihe von Gesten die Tonhöhe und die Intervalle, auf denen die Musiker ihre Performance stützten. Die Details dieser Untersuchung werden in einer Sonderstudie [H. Hickmann, Die Chironomie im altenÄgypten, Zeitschrift für ägyptische Sprache und die Antike 83,2, 1958.].

Symphonische und polyphone Variationen werden in musikalischen Szenen antiziviler Bauten aus dem Alten Reich (vor 4500 Jahren) dargestellt, wobei ein Regisseur das gesamte Ensemble mittels sichtbarer Gesten leitet. Ein oder mehrere Chironomids wurden dargestellt, um die Art der Aufführung zu kennzeichnen. Es ist zu beachten, dass die Darstellung von mehr als einem Chironomiden für ein Instrument symbolisch für die Handlung ist, die in der altägyptischen künstlerischen Darstellung beabsichtigt ist.

Ägyptische Chironomiden leiteten die Musiker auf im Grunde drei verschiedene Arten, um Einzel-, Doppel-und Dreifachtonalitäten zu liefern, wie folgt:

1. Die Chironomiden zeigen identische Handzeichen an; So spielen die Musiker (n) is/im Einklang.

Chironomen

2. Die Chironomiden weisen auf unterschiedliche Handzeichen hin; So spielen die Musiker einen Akkord. Zwei Beispiele:

a. Im Grab von Ti [Saqqara, Altes Reich] haben wir zwei illustrierte Chironomiden, die unterschiedliche Handsignale für ein einzelnes Instrument (Harfe) geben, die zwei verschiedene Klänge darstellen; Das heißt, ein Beispiel für Polyphonie darzustellen.

Diese Darstellung zweier Chironomids ist ein Indiz für die Doppeltonalität — die entweder nacheinander oder simultan sein könnte.

b. Ein Akkord gespielt mit drei verschiedenen Tönen wird in Nencheftkas Grab [5. Dynastie, Saqqara, jetzt im Kairoer Museum] dargestellt. Drei verschiedene Handsignale werden von den abgebildeten Chironomiden angezeigt.

Ein weiteres Beispiel der Polyphonie, die aus drei verschiedenen Tönen besteht, wird in einer Musikszene aus einem Relief aus dem Grab von Nekauhor [Saqqara, 5. Dynastie, derzeit im Metropolitan Museum of Art, New York] präsentiert.

 

[Ein Auszug aus dem Buch “Ägyptische Musikinstrumente” von  Moustafa Gadalla]

Buchinhalt auf https://egypt-tehuti.org/product/aegyptische-musikinstrumente-2/

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